Geschichte/Herkunft

Kung Fu Geschichte

Der in der Sportakademie Dr. Lee Berlin angebotene Kung-Fu Stil nennt sich Shaolin Lee Gar Kung-Fu und bezeichnet den Kung-Fu Stil der Familie Lee, mit ihrem Oberhaupt Prof. Dr. Dr. Keun Tae Lee. Das Shaolin Lee Gar Kung Fu stellt die Verbindung zwischen einem südlichen und einem nördlichen Stil her. Dem südchinesischen Shaolin 10-Tiere Stil (Shaolin Shi Xing Chuan) und dem nordchinesischen Stil des Geheimnisses der Gottesanbeterin (Mimoen Dang Lang Kung Fu).

Die Einteilung in Nord und Süd bezieht sich auf die Ausführung der Techniken. Die Nördlichen Schulen neigen dabei eher zu kunstvollen Sprüngen, anspruchsvollen Fußtechniken, Salti und ähnlichem. 
Die Südlichen Schulen hingegen kennzeichnen sich eher durch ihre präzisen als auch schnellen Handtechniken und tiefen Stände. Die Grenzen zwischen den jeweiligen Richtungen sind jedoch fließend.

Shaolin Lee Gar Kung-Fu in der Sportakademie Dr. Lee Berlin

Das Shaolin Lee Gar Kung-Fu deckt damit beide Stilrichtungen ab und bietet mittels dieser Kombination ein breites Spektrum an Techniken und Trainingsmöglichkeiten. Es stellt damit für den Kampfkunstinteressierten die beste Möglichkeit für eine anspruchsvolle und breitgefächerte Variante des chinesischen Kung-Fu dar.

Kung Fu ist wohl die bekannteste Kampfkunst auf der Welt, deren Entwicklung vor Jahrtausenden in China begann.
Das Wort "Kung Fu" ist aus den Schriftzeichen Gõng 功 ( chin. Kung "Errungenschaft") und Fu 夫 (chin. fu "Mensch") gebildet. In diesem Sinne ist Kung Fu die Arbeit an der eigenen Person durch die konsequente Hingabe an eine Fertigkeit.
Mittlerweile existieren hunderte der verschiedensten Kung Fu Stile auf der ganzen Welt.

Der Legende nach war es Bodhidharma, der aus Indien nach China kam um die Lehre Buddhas zu verkünden, der die Kunst des waffenlosen Kampfes zur körperlichen Belebung und Selbstverteidigung in China einführte. Als Ursprungsstätte des Kung Fu wird oft das Shaolin Kloster in der Provinz Henan im süden Chinas genannt, da sich Bodhidarma lange dort aufhielt und die bis heute überlieferten 18 Mönchsübungen und 24 Muskelspiele des Ta Mo (jap. Bodhidarma) lehrte.

 

10 Tierstile (Shaolin Shi Xing Chuan)

Das Shaolin Shi Xing Chuan Kung Fu stammt aus dem südlichen China und heißt ins deutsche übersetzt "Stil der zehn Tiere". Der Stil beinhaltet die Schlangen-, Affen-, Tiger-, Kranich-, Adler-, Panther-, Löwen-, Bären-, Pferde- und Drachen-Technik. Jede dieser Techniken ist für spezielle Bereiche des Trainings entwickelt worden. Bei der Schlangentechnik werden innere Kräfte (geistige und körperliche Kraft) trainiert, während
z. B. bei der Tigertechnik das Training des ganzen Körpers im Vordergrund steht - vor allem Arm-, Bein- und Hüftbewegungskraft. Die Panthertechnik beinhaltet Schnelligkeit und Sprungkraft, beim Affen stehen dagegen ein flinker Laufstil und geschmeidige Bewegungen im Vordergrund. Im Shaolin Shi Xing Chuan Kung Fu werden vorwiegend die Hand- und Armtechniken trainiert.

Geheimnis der Gottesanbeterin (Mimoen Dang Lang) Kung Fu

Das Mimoen Dang Lang Kung Fu hat seine Wurzeln im nördlichen China.
Der Legende nach wurde das Mimoen Dang Lang Kung Fu (Gottesanbeterin-Stil) vom Mönch Uang Lang entwickelt. Dazu kombinierte er 12 Handtechniken, die er aus seinen Beobachtungen einer Gottesanbeterin bei ihrem Beutezug auf ein kleineres Insekt entwickelte und kombinierte diese mit dem Laufstil wie er ihn bei Affen gesehen hatte.

Im Mimoen Dang Lang Kung Fu kommt es vor allem auf Schnelligkeit und Beweglichkeit an. Dabei wird mit Händen, Füßen, Sprüngen etc. versucht gleichzeitig anzugreifen, wobei die Angriffe so schnell hintereinander kommen wie Kugeln aus einer Maschinenpistole. Vor allem die Fußtechniken (Das Mimoen Dang Lang Kung Fu verfügt über ein Repertoire von über 118 verschiedenen Fußtechniken) werden hier besonders sorgfältig trainiert.

Im Gegensatz zum Shaolin Shi Xing Chuan Kung Fu, wo meist nur mit den Beinen bis zur Mitte getreten wird, sind die Fuß- und Beintechniken des Mimoen Dang Lang Kung Fu hoch und enthalten kunstvolle Luftsprünge.