Das erste Training

Die Geschichte der kleinen Sarah

Durch eine Kita-Freundin meiner Tochter wurden wir auf die Sportakademie Dr. Lee Berlin aufmerksam. Wir suchten schon länger nach einer geeigneten Sportart für Sarah – Tanzen und Eiskunstlauf waren einfach nicht das Richtige.

Schon während des Probetrainings war ich sehr beeindruckt von der Atmosphäre die im Trainingsraum herrschte. Die Mischung aus Ruhe, Stärke und Teamgeist hinterließ bei mir bereits nach 20 Minuten das Gefühl, dass ich mein Kind hier ganz beruhigt zurücklassen kann, so dass sie sich voll und ganz auf das Training konzentrieren kann. Ich weiß, dass sie hier eine sehr gute Ausbildung erhalten wird.

Seit nunmehr fast einem Jahr ist Sarah nun Mitglied in der Sportakademie Dr. Lee Berlin und ich bin schon jetzt sehr beeindruckt wie schnell sich das Training auf meine Tochter ausgewirkt hat. Sie ist in ihrem Auftreten Fremden gegenüber viel selbstbewusster geworden. Auch ihre motorischen Fähigkeiten haben sich deutlich verbessert.

Vielen Dank für das tolle Training 

Die Geschichte vom ausdauernden Frank

Ich war noch nie so ausgelaugt, wie nach meinem ersten Training in der Sportakademie Dr. Lee Berlin. Wer jetzt denkt: „Tja du warst halt nicht fit genug“, der irrt. Um kurz etwas zu meiner Person zu sagen, ich habe bereits vorher 4 Jahre Karate, 6 Jahre Kung-Fu und noch einige andere Kampfkünste praktiziert. Ich gehe auch gern ins Fitnessstudio um mich auf Trapp zu halten. Aber dieses Training zeigte mir, dass ich mich noch um einiges steigern kann.

Nun aber zum Eigentlichen, ich erzähle über meine erste Trainingsstunde bei den Jugendlichen und Erwachsenen.

Es fing ja schon bei den Aufwärmübungen an, bereits hier wurden mir schnell die Grenzen meiner scheinbar amateurhaften gedehnten Sehnen aufgezeigt. Es wurde einfach alles gedehnt Arme, Beine (freut euch auf den Frosch an der Wand oder den Schmetterling…), Schulter, Handgelenk und Finger, also alles von Kopf bis Fuß. Danach ging es auch gleich ans “Eingemachte“.

Die Schüler wurden nach ihren Graduierungen getrennt und übten ihre Techniken aber ich als Anfänger habe damals andere Aufgaben bekommen. Die sahen wie folgt aus. Ich bekam mehrere Schlagtechniken und die Grundstellungen vorgezeigt, die ich bestmöglich nachmachen sollte und einem mal nebenbei gesagt wirklich sehr auf die Oberschenkel gehen. Danach bekam ich zwei Ziegelsteine und der Meister einen von mir verwunderten Blick. Mit diesen Ziegelsteinen war es nun meine Aufgabe Schläge zu üben…..ja Schläge. Bereits jetzt fühlte ich mich in einen meiner Lieblings-Kung-Fu-Filme versetzt. Ich sollte einen sehr tiefen Stand einnehmen (Mapu genannt) und möglichst in Kopfhöhe gerade Schläge nach vorn praktizieren. Um es aber schwerer zu machen, musste ich das Ganze eine Minute lang durchführen, eine Minute kann wirklich unglaublich laaaaaaaaaaaang sein. Danach wurde dann eine Minute pausiert und das Ganze mehrmals wiederholt. Das ging so lange bis der Meister etwas anderes sagte.

Wenn man jetzt schon dachte man befinde sich in einem Jackie Chan-Film, es kam noch besser. Jetzt wurden mehrere Schüler in einen Kreis auf den Knien gesetzt und in der Mitte stand eine Kerze. Diese galt es mit einer Handtechnik auszuschlagen. Ich durfte also gleich einmal die soeben erlernten Techniken ausprobieren.

Danach kamen alle Schüler zusammen. Ich stand schon knietief im Schweiß aber es sollte noch besser kommen.

Es wurden mehrere Übungen durchgeführt die uns nur eines abverlangten, pures Engagement. Von Schubkarrenrennen über Seitwärts-Liegestütze bis hin zu Weitsprung mit geschlossenen Beinen. Doch damit nicht genug nun sagte der Meister: „Hol doch mal jemand den Sandsack.“

Mir schwante nichts Gutes, wir sollten uns wieder in die Mapu-Stellung versetzen, die Arme nach vorn gestreckt und ein Schüler nach dem anderen fing an mit dem Sandsack auf den Armen los zu laufen und alle anderen mit ihm. Das ganze ging in winzig kleinen Schritten die Halle auf und ab und das die ganzen circa 10 Meter. Als ich an der Reihe war, wollte ich es auch unbedingt schaffen ohne mir meine Erschöpfung anmerken zu lassen „Tiefer.“ Sagte der Meister nur……. „Verdammt, meine Beine!“, dachte ich. Am Ende gab es dann noch Sit-Ups in diversen Varianten, um auch dem überflüssigen Bauchspeck zu zeigen wo der Hammer hängt.

Meiner Meinung nach kommt hier Jeder, aber auch wirklich jeder an seine Grenzen, wenn er das möchte. Ich war beruhigt zu sehen, dass sogar die erfahrenen Schüler am Ende ziemlich erschöpft aussahen. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Training, da es auch in jeder Stunde variiert aber dennoch einem immer wieder alles abverlangt.

Das war die Geschichte meiner ersten Trainingsstunde und ich kann jedem dieses Training nur empfehlen. Das Team an sich, also die anderen Schüler, Trainer und natürlich der Meister, könnten nicht besser sein. Ich wurde sofort eingebunden und fühlte mich vom ersten Tag an als Teil der Truppe.

Meinen Dank an den Meister und die tollen Mitschüler