Das erste Training

Die Geschichte vom ausdauernden Johannes

Endlich! Warum ich drei Jahre gebraucht habe um das sagen zu können? Weil ich erst jetzt eine
Kampfkunst Schule gefunden habe, bei der das Training zwar fordernd ist aber trotzdem riesen Spaß
macht und ich trotzdem etwas Lerne.


Schon mein ganzes Leben lang habe ich mich für Kampfkunst interessiert und sobald ich meine
Eltern überzeugen konnte, dass das nicht nur Prügeln in komischen Anzügen ist, durfte ich zu einem
Probetraining.


Ich begleitete einen guten Freund zu seinem Training und hatte das erste Mal echten Kontakt mit
dem Thema Kampfkunst. Viel schneller als mir lieb war habe ich gemerkt, dass hinter den ganzen
fantastischen Fähigkeiten, die mich so faszinierten einiges an Arbeit steckt, um diese überhaupt erst
zu entwickeln. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mein allererstes Training mir nicht besonders gut
gefallen hat. Die Schulsporthalle in der wir trainiert haben war kalt, der Boden war hart und das
Training tat weh. Alles in allem eine sehr ernüchternde Erfahrung.


Ich probierte andere Schulen und auch Kampfkünste aus, doch ich konnte mich nicht wirklich damit
identifizieren und ging nur sehr unregelmäßig zum Training.


Und dann, nachdem seit meiner ersten Trainingsstunde drei Jahre vergangen waren, machte ich ein
Probetraining in der Sportakademie Dr. Lee Berlin. Was soll ich sagen? Es war genauso wie ich es mir
immer gewünscht habe. Die Halle war warm, der Boden mit weichen Matten ausgelegt und das
Training … tat immer noch weh aber hat riesen Spaß gemacht. Aus genau diesen Gründen bin ich
heute immernoch dabei und das nun schon seit einigen Jahren.