Geschichte/Herkunft

Geschichte

Tae Kwon Do ist sowohl eine uralte koreanische Kampfkunst, als auch ein relativ neues modernes
Kampfsystem. Der Nationalsport aus Korea und seit Sydney 2000 offizielle olympische Disziplin, hat
einen mit keiner anderen Kampfkunst vergleichbaren Siegeszug in der Welt errungen.
Der Begriff Tae Kwon Do besteht aus drei altkoreanischen Wörtern, die das Wesen dieser
Kampfkunst kurz und prägnant ausdrücken:

Tae: bedeutet im Sprung mit dem Fuß treten, stoßen oder schlagen und kennzeichnet somit die
Fußtechniken.

Kwon: heißt wörtlich Faust und steht für das Schlagen und Stoßen mit der Faust oder Hand

Do: ist vom chinesischen Tao abgeleitet und hat besonders im Buddhismus die sinnbildliche
Bedeutung der geistigen Entwicklung, des Weges.
Im Allgemeinen ist die Interpretation: „Der vom Geist gesteuerte Weg von Fuß und Faust“.

Gerade in der heutigen Zeit kommt den Aspekten des Friedens und der Selbstverteidigung, die dem
Taekwondo innewohnen eine besondere Bedeutung zu. Denn Taekwondo ist viel mehr als nur eine
reine Kampfkunst.


Im Taekwondo verbindet sich die asiatische Lebensphilosophie mit dem Wunsch nach gesundem
Ausgleich zwischen Geist und Körper. Deshalb legen wir besonderen Wert auf einen ganzheitlichen
Unterricht.


Der Grundgedanke des TKD ist die waffenlose Selbstverteidigung durch den Einsatz des eigenen
Körpers. Die Hauptmerkmale sind dabei das Kämpfen mit Händen und besonders mit Füßen zum
Zwecke der Selbstverteidigung.

Technisch ist Taekwondo eine Form des Angriffs und der Abwehr, wobei Block - Stoß-, Schlag-, und
Tritttechniken mit den Armen und Beinen ausgeführt werden.


Darüber hinaus gibt es beim Taekwondo kaum einen Teil des Körpers, der nicht als Abwehrwaffe
genutzt werden kann - alle Körperteile (z. B. Hände, Finger, Fäuste, Knöchel, Ellbogen, Knie, Füße,
usw.) werden beim Taekwondo eingesetzt und entsprechend trainiert.


Schnelle Sprung- und Drehbewegungen machen diese Sportart so spektakulär.

Der Sinn und Zweck des Taekwondo besteht jedoch nicht nur darin, Hand- und Fußtechniken sowie
Selbstverteidigung zu trainieren. Vielmehr steht die Entwicklung einer bestimmten Geisteshaltung,
die sich auf alle Bereiche des Lebens auswirkt, im Vordergrund. Diese steht gleichberechtigt neben
den rein körperlichen Aspekten.


Taekwondo wirkt sich auf das gesamte physische und psychische System der Trainierenden aus.
Reflexe und Reaktionsfähigkeit werden geschult, Organe aktiviert und Muskeln entwickelt. Durch
den Kampfgeist und das Verstehen und Beherrschen der Techniken verschafft es eine starke
Sicherheit. Die Kombination aus körperlicher Kraft und diszipliniertem Denken schafft die mentale
Voraussetzung für die Steigerung des Selbstvertrauens.

Sie suchen eine Kampfkunst die Sie gesundheitlich fördert und Ihren Alltag entschleunigt?
Das kann Ihnen regelmäßiges Taekwondo – Training ermöglichen:


Stärkung der allgemeinen Gesundheit
Verbesserung des Körpergefühls
Ausgeglichenheit im Alltag
Steigerung der Flexibilität
Unterstützung der Fettverbrennung, Gewichtsabnahme
Erhöhung der Schnelligkeit
Verbesserung der Reflexe